7. Buch des tayammum
1. Unterkapitel: Kapitel
334. Von: ʿĀʾiša bt. Abī Bakr
Es lehrte uns ʿAbdullāh ibn Yūsuf, er sagte: Es berichtete uns Mālik, von ʿAbdurraḥmān ibn al-Qāsim, von seinem Vater, von ʿĀʾiša, der Frau des Propheten ﷺ: „Als wir einst mit dem Gesandten Allahs ﷺ auf Reisen waren und bei al-Baydāʾ oder Ḏāt al-Ǧayš anlangten, riss mir eine Kette ab. Der Gesandte Allahs ﷺ blieb also, um danach zu suchen, und die Leute rasteten ebenfalls, sie hatten kein Wasser bei sich. Deswegen gingen einige Leute zu ʾAbū Bakr und sagten: ‚Siehst du denn nicht, was ʿĀʾiša angerichtet hat? Sie rastet mit dem Gesandten Allahs ﷺ und die Leute sind nicht im Zustand ritueller Reinheit und haben kein Wasser.' Und so kam also ʾAbū Bakr an, als der Gesandte Allahs ﷺ gerade seinen Kopf auf meinem Schenkel liegen hatte und schon eingeschlafen war. Er sagte: ‚Sie hat den Gesandten Allahs ﷺ aufgehalten, die Leute sind nicht im Zustand ritueller Reinheit und haben kein Wasser!'“ Da sagte ʿĀʾiša: „Und so schimpfte mich ʾAbū Bakr und sagte so einiges. Er stupfte mich mit seiner Hand in meine Hüfte, ich regte mich nur nicht, weil der Gesandte Allahs ﷺ auf meinem Schenkel lag. Als der Gesandte Allahs ﷺ am Morgen aufstand und kein Wasser hatte, offenbarte Allah den Vers über den tayammum, und so machten sie tayammum. Daraufhin sagte ʾUsayd ibn al-Ḥuḍayr: ‚Das ist nicht der erste Segen von euch, ihr Familie ʾAbū Bakrs!'“ Sie fuhr fort: „Und so ließen wir das Kamel aufstehen, auf dem ich war. Unter ihm fanden wir die Kette.“
Referenz: Al-Buḫārī 334
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335. Von: Ǧābir b. ʿAbdullāh al-Anṣārī
Es lehrte uns Muḥammad ibn Sinān, er sagte: Es lehrte uns Hušaym. (Überliefererwechsel) Er sagte: Und es lehrte mich Saʿīd ibn an-Naḍr, er sagte: Es berichtete uns Hušaym, er sagte: Es berichtete uns Sayyār, er sagte: Es lehrte uns Yazīd - Ibn Ṣuhayb al-Faqīr -, der sagte: Es berichtete uns Ǧābir ibn ʿAbdillāh, dass der Prophet ﷺ sagte: „Mir wurden fünf Dinge gegeben, die niemandem vor mir gewährt wurden: Mir wurde durch Schrecken im Umkreis einer Monatsreise zum Sieg verholfen, die Erde ist für mich Gebetsplatz und Mittel zur rituellen Reinigung - wo auch immer für einen Mann meiner Umma die Gebetszeit beginnt, so soll er beten -, mir wurde die Kriegsbeute erlaubt, die vor mir niemandem erlaubt war, mir wurde die Fürsprache gewährt und ein Prophet wurde bisher nur zu seinem Volk entsandt, ich hingegen wurde für alle Menschen entsandt.“
Referenz: Al-Buḫārī 335
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2. Unterkapitel: Wenn man weder Wasser noch Erde findet
336. Von: ʿĀʾiša bt. Abī Bakr
Es lehrte uns Zakariyyāʾ ibn Yaḥyā, er sagte: Es lehrte uns ʿAbdullāh ibn Numayr, er sagte: Es lehrte uns Hišām ibn ʿUrwa, von seinem Vater, von ʿĀʾiša: Dass sie eine Kette von ʾAsmāʾ ausgeliehen hatte, die ihr verloren ging. Der Gesandte Allahs ﷺ schickte also einen Mann los, um danach zu suchen. Als die Gebetszeit kam, hatten die Leute kein Wasser mehr. Sie beteten. Dann beschwerten sie sich beim Gesandten Allahs ﷺ darüber. Dann offenbarte Allah den Vers über den tayammum. ʾUsayd sagte zu ʿĀʾiša: „Allah vergelte es dir! Bei Allah, immer, wenn dir etwas geschieht, was dir missfällt, legt Allah darin Gutes für dich und die Muslime!“
Referenz: Al-Buḫārī 336
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3. Unterkapitel: tayammum zu Hause, wenn man kein Wasser findet und befürchtet, die Zeit könne verstreichen
Dieser Ansicht war ʿAṭāʾ. Al-Ḥasan sagte über den Kranken, der Wasser hat, aber niemanden findet, der es ihm reicht, dass er tayammum machen kann. Einst kehrte Ibn ʿUmar von seinem Land in al-Ǧurf zurück, da ereilte ihn die Gebetszeit auf der Viehweide, also betete er. Dann kam er nach Medina, als die Sonne noch hoch stand, und wiederholte sein Gebet nicht.
337. Von: Abū Ǧuhaym al-Anṣārī
Es lehrte uns Yaḥyā ibn Bukayr, er sagte: Es lehrte uns al-Layṯ, von Ǧaʿfar ibn Rabīʿa, von al-ʾAʿraǧ, er sagte: Ich hörte ʿUmayr, den Mawlā von Ibn ʿAbbās, sagen: Ich und ʿAbdullāh ibn Yasār, der Mawlā von Maymūna, der Frau des Propheten ﷺ kamen einst an und traten bei ʾAbū Ǧuhaym ibn al-Ḥāriṯ ibn aṣ-Ṣimma al-ʾAnṣārī ein. ʾAbū al-Ǧuhaym sagte: „Der Prophet ﷺ kam einst aus der Richtung des Ǧamal-Brunnens herbei. Dort traf ihn ein Mann, der ihn grüßte, doch der Prophet ﷺ erwiderte seinen Gruß erst, als er sich einer Mauer genähert hatte. Er rieb sein Gesicht und seine beiden Hände, dann erst erwiderte er den Gruß.“
Referenz: Al-Buḫārī 337
4. Unterkapitel: Soll der tayammum Vollziehende seine Hände abblasen?
338. Von: ʿAmmār b. Yāsir
Es lehrte uns ʾĀdam, er sagte: Es lehrte uns Šuʿba, es lehrte uns al-Ḥakam, von Ḏarr, von Saʿīd ibn ʿAbdurraḥmān ibn ʾAbzā, von seinem Vater: Dass einst ein Mann zu ʿUmar ibn al-Ḫaṭṭāb ging und sagte: „Ich bin im Zustand großer ritueller Unreinheit und konnte kein Wasser finden!“ Da sagte ʿAmmār ibn Yāsir zu ʿUmar ibn al-Ḫaṭṭāb: „Erinnerst du dich nicht, dass wir einmal auf Reisen waren, ich und du? Du hast damals nicht gebetet und ich habe mich im Staub gewälzt und dann gebetet. Ich habe das dann dem Propheten ﷺ gesagt und der Prophet ﷺ antwortete: ‚So hätte es dir schon gereicht', dann klopfte der Prophet ﷺ mit beiden Händen auf den Boden, blies hinein und rieb damit über sein Gesicht und seine Hände.“
Referenz: Al-Buḫārī 338
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5. Unterkapitel: tayammum betrifft das Gesicht und beide Hände
339. Von: ʿAmmār b. Yāsir
Es lehrte uns Ḥaǧǧāǧ, er sagte: Es berichtete uns Šuʿba: Es berichtete mir al-Ḥakam, von Ḏarr, von Saʿīd ibn ʿAbdurraḥmān ibn ʾAbzā, von seinem Vater, dass ʿAmmār (dies überlieferte) - und Šuʿba klopfte mit seinen Händen auf den Boden, dann führte er sie nahe an seinen Mund, dann wischte er über sein Gesicht und seine Handflächen. Und an-Naḍr sagte: Es berichtete uns Šuʿba, von al-Ḥakam, er sagte: Ich hörte Ḏarr sagen, von Ibn ʿAbdirraḥmān ibn ʾAbzā. Al-Ḥakam sagte: Und ich hörte es von Ibn ʿAbdirraḥmān, von seinem Vater, dass ʿAmmār dies sagte.
Referenz: Al-Buḫārī 339
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340. Von: ʿAmmār b. Yāsir
Es lehrte uns Sulaymān ibn Ḥarb, er sagte: Es lehrte uns Šuʿba, von al-Ḥakam, von Ḏarr, von Ibn ʿAbdirraḥmān ibn ʾAbzā, von seinem Vater: dass er einst bei ʿUmar war und ʿAmmār zu ihm sagte: „Wir waren bei einem Feldzug und wurden ǧunub.“ Er sagte außerdem: „Er blies in beide (Hände).“
Referenz: Al-Buḫārī 340
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341. Von: ʿAmmār b. Yāsir
Es lehrte uns Muḥammad ibn Kaṯīr: Es berichtete uns Šuʿba, von al-Ḥakam, von Ḏarr, von Ibn ʿAbdirraḥmān ibn ʾAbzā, von ʿAbdurraḥmān: dass einst ʿAmmār zu ʿUmar sagte: „Ich habe mich im Staub gewälzt, also ging ich zum Propheten ﷺ, er sagte: ‚Das Gesicht und die Hände genügen.'“
Referenz: Al-Buḫārī 341
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342. Von: ʿAmmār b. Yāsir
Es lehrte uns Muslim, es lehrte uns Šuʿba, von al-Ḥakam, von Ḏarr, von Ibn ʿAbdirraḥmān, von ʿAbdurraḥmān: „Ich war einst bei ʿUmar, da sagte ʿAmmār zu ihm - “, dann nannte er den Hadith.
Referenz: Al-Buḫārī 342
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343. Von: ʿAmmār b. Yāsir
Es lehrte uns Muḥammad ibn Baššār, er sagte: Es lehrte uns Ġundar: Es lehrte uns Šuʿba, von al-Ḥakam, von Ḏarr, von Ibn ʿAbdirraḥmān ibn ʾAbzā, von seinem Vater, er sagte: ʿAmmār sagte: „Der Prophet ﷺ klopfte mit seiner Hand auf die Erde, dann wischte er über sein Gesicht und seine Hände.“
Referenz: Al-Buḫārī 343
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6. Unterkapitel: Gute Erde ist ein Mittel der rituellen Reinigung für den Muslim, er verwendet sie statt Wasser
Al-Ḥasan sagte: „Es genügt ihm der tayammum, solange er den Zustand ritueller Reinheit nicht verliert.“ Ibn ʿAbbās leitete das Gebet nach dem tayammum. Yaḥyā ibn Saʿīd sagte: „Man kann ohne Bedenken auf Salzböden beten und mit dieser Erde tayammum verrichten.“
344. Von: ʿImrān b. Ḥuṣayn
Es lehrte uns Musaddad, er sagte: Es lehrte mich Yaḥyā ibn Saʿīd, er sagte: Es lehrte uns ʿAwf, er sagte: Es lehrte uns ʾAbū Raǧāʾ, von ʿImrān:
„Einst waren wir mit den Propheten ﷺ auf Reisen, wir reisten die Nacht durch. Gegen Ende der Nacht brachen wir dann zusammen, und kein Schlaf ist für Reisende süßer als dieser. Erst die Hitze der Sonne weckte uns. Der erste, der aufstand, war dieser, dann jener, dann noch jemand, ʿUmar ibn al-Ḫaṭṭāb stand als vierter auf.
Wenn der Prophet ﷺ schlief, wurde er nicht eher aufgeweckt, bis er selbst aufwachte, weil wir nicht wussten, was ihm im Schlaf geschah. Als jedoch ʿUmar aufwachte und sah, wie es um die Leute stand - er war ein hartgesottener Mann - rief er laut ‚Allāhu ʾakbar!' Er rief solange ‚Allāhu ʾakbar!', bis der Prophet ﷺ von seiner Stimme aufwachte. Als er aufgewacht war, klagte man bei ihm über die schwere Lage. Er sagte: ‚Macht nichts', oder ‚das macht nichts, zieht weiter!'
Er brach auf, zog jedoch nicht weit fort, denn alsbald stieg er ab und bat um Wasser für die rituelle Waschung. Er wusch sich zum Gebet, als dann zum Gebet gerufen wurde, leitete er die Leute im Gebet.
Als er das Gebet beendet hatte, erblickte er einen alleinstehenden Mann, der nicht mitgebetet hatte. Er fragte: ‚Was hat dich, o Soundso, daran gehindert, mitzubeten?' Er antwortete: ‚Ich war im Zustand großer ritueller Unreinheit und es gab kein Wasser.' Da erwiderte er ﷺ: ‚Nimm Erde, das genügt dir!'
Als der Prophet ﷺ wieder aufbrach, klagten die Menschen bei ihm über Durst. Und so stieg er ab und rief jemanden und ʿAliyy, er sagte ihnen: ‚Geht und sucht Wasser!' Und so zogen beide los. Sie trafen eine Frau, die zwischen zwei Lederbälgen oder zwei zusammengenähten Lederschläuchen voll Wasser auf einem Kamel ritt. Sie fragten sie: ‚Wo ist das Wasser?' Sie antwortete: ‚Ich bin gestern zu eben dieser Stunde vom Wasser aufgebrochen, wir haben Leute, die warten.' Sie sagten zu ihr: ‚Dann geh los.' Sie fragte: ‚Wohin?' Sie antworteten: ‚Zum Gesandten Allahs ﷺ.' Sie fragte: ‚Der, den man den Abtrünnigen nennt?' Sie antworteten: ‚Es ist der, von dem du redest. Geh also hin!'
Und so brachten sie sie zum Propheten ﷺ und erzählten ihm vom Ereignis. Er sagte: ‚Bittet sie, von ihrem Lastkamel zu steigen.' Der Prophet ﷺ bat um ein Gefäß, in das er Wasser aus dem Schnabel der Lederbälge oder Lederschläuche füllte. Anschließend verschnürte er den Ausguss und öffnete die Schlauchnaht. Dann rief er den Leuten zu, sie sollten trinken und die Tiere tränken. Und so trank und tränkte, wer wollte. Zu guter Letzt gab er dem Mann, der im Zustand ritueller Unreinheit war, ein Gefäß mit Wasser und sagte: ‚Geh und dusche dich damit!'
Die Frau stand sprachlos daneben und sah zu, was mit ihrem Wasser geschah. Bei Allah, die Bälge wurden ihr abgenommen, doch schienen sie noch voller zu sein als zuvor. Darauf sagte der Prophet ﷺ: ‚Legt für sie etwas zusammen!' Und so gab jeder eine Dattel, etwas Mehl oder sawīq. Nachdem sie zusammengelegt hatten, füllten sie alles in ein Tuch, hieften das Essen auf ihr Lastkamel und breiteten das Tuch vor ihr aus. Er ﷺ sagte zu ihr: ‚Weißt du, dass wir von deinem Wasser nichts verbraucht haben? Allah hat uns Wasser gespendet.'
Als sie verspätet zu ihrer Familie zurückkehrte, fragten ihre Leute: ‚Was hat dich denn aufgehalten?' Sie antwortete: ‚Seltsames, zwei Männer trafen mich und brachten mich zu dem, den man den Abtrünnigen nennt. Er tat dieses und jenes. Bei Allah, er ist entweder der größte Zauberer zwischen hier und dort', dabei zeigte sie mit ihrem Mittel- und Zeigefinger gen Himmel, sie meinte Himmel und Erde, ‚oder er ist wahrhaftig der Gesandte Allahs.'
Als die Muslime später Götzendiener aus jener Gegend angriffen, näherten sie sich nicht der Sippe, der diese Frau angehörte. Und so sagte sie eines Tages zu ihrer Sippe: ‚Ich glaube kaum, dass sie euch absichtlich verschonen. Was haltet ihr vom Islam?' Und so hörten sie auf sie und nahmen den Islam an.“
Referenz: Al-Buḫārī 344
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7. Unterkapitel: Wenn jemand im Zustand großer ritueller Unreinheit befürchtet zu erkranken, zu sterben oder Durst zu leiden, darf er tayammum machen
Man sagt, ʿAmr ibn al-ʿĀṣ sei in einer kalten Nacht im Zustand großer ritueller Unreinheit gewesen, habe tayammum vollzogen und den Vers „und tötet euch nicht selbst, Allah ist wahrhaftig barmherzig mit euch!“ (an-Nisā 4:29) rezitiert. Als man dies dem Propheten ﷺ erzählte, tadelte er ihn nicht.
345. Von: Šaqīq b. Salama
Es lehrte uns Bišr ibn Ḫālid, er sagte: Es lehrte uns Muḥammad - er ist Ġundar -: von Šuʿba, von Sulaymān, von ʾAbū Wāʾil, dass ʾAbū Mūsā einst ʿAbdullāh ibn Masʿūd fragte: „Wenn man kein Wasser findet, soll man dann etwa nicht beten?“ ʿAbdullāh antwortete: „Erlaubte ich ihnen das, würde manch einer, wenn es ihm kalt wird, nur so machen“, er meinte den tayammum, „und beten.“ Ich fragte: „Und was ist mit ʿAmmārs Worten an ʿUmar?“ Er antwortete: „Ich bin nicht der Auffassung, dass ʿUmar die Worte ʿAmmārs überzeugten.“
Referenz: Al-Buḫārī 345
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346. Von: Šaqīq b. Salama
Es lehrte uns ʿUmar ibn Ḥafṣ, er sagte: Es lehrte uns mein Vater, er sagte: Es lehrte uns al-ʾAʿmaš, er sagte: Ich hörte Šaqīq ibn Salama: „Einst war ich bei ʿAbdullāh und ʾAbū Mūsā, als ʾAbū Mūsā zu ihm sagte: ‚Was meinst du, ʾAbū ʿAbdirraḥmān, wenn jemand im Zustand großer ritueller Unreinheit ist, aber kein Wasser findet?' ʾAbū Mūsā fragte: ‚Was macht man mit der Aussage ʿAmmārs, als der Prophet ﷺ damals zu ihm sagte: »Es hätte dir genügt«?' Er erwiderte: ‚Hast du nicht bemerkt, dass ʿUmar nicht davon überzeugt war?' Darauf entgegnete ʾAbū Mūsā: ‚Gut, dann lassen wir einmal ʿAmmārs Worte, aber was machst du mit diesem Vers?' Da wusste ʿAbdullāh nichts mehr zu sagen. Dann meinte er: ‚Würden wir ihnen das erlauben, käme es bald soweit, dass manch einem das Wasser zu kalt wird, er es stehen lässt und tayammum macht.' Da sagte ich zu Šaqīq: ‚Hat ʿAbdullāh es nur deswegen missbilligt?' Er antwortete mit einem Ja.“
Referenz: Al-Buḫārī 346
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8. Unterkapitel: Der tayammum erfordert ein einmaliges Klopfen
347. Von: Šaqīq b. Salama
Es lehrte uns Muḥammad ibn Salām, er sagte: Es berichtete uns ʾAbū Muʿāwiya, von al-ʾAʿmaš, von Šaqīq: „Einst saß ich bei ʿAbdullāh und ʾAbū Mūsā, als ʾAbū Mūsā zu ihm sagte: ‚Was meinst du, wenn ein Mann im Zustand großer ritueller Unreinheit ist, aber einen Monat kein Wasser findet? Würde er dann nicht tayammum machen und beten? Und was macht ihr dann mit dem Vers der Sure al-Māʾida: »[...] und ihr kein Wasser findet, dann strebt nach guter Erde!«' Da sagte ʿAbdullāh: ‚Würden wir ihnen das erlauben, käme es bald soweit, dass manch einem das Wasser zu kalt wird, er es stehen lässt und tayammum macht.' Ich fragte: ‚Verabscheut ihr das da nur deswegen?' Er antwortete: ‚Ja.' ʾAbū Mūsā sagte: ‚Hast du nicht gehört, was ʿAmmār zu ʿUmar sagte: »Der Gesandte Allahs ﷺ ließ mich etwas erledigen. Ich geriet in den Zustand großer ritueller Unreinheit und fand kein Wasser, also wälzte ich mich im Staub wie ein Reittier. Ich erzählte dies dem Propheten ﷺ. Er sagte: ›Es hätte dir schon genügt, so zu machen‹, dabei klopfte er mit seiner Hand einmal auf den Boden, dann wischte er den Staub ab, sodann strich er mit seiner linken über seinen Handrücken oder mit seiner Hand über den linken Handrücken. Darauf strich er mit beiden Händen über sein Gesicht.«'“
Referenz: Al-Buḫārī 347
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9. Unterkapitel: Kapitel
348. Von: ʿImrān b. Ḥuṣayn
Es lehrte uns ʿAbdān, er sagte: Es berichtete uns ʿAbdullāh, er sagte: Es berichtete uns ʿAwf, von ʾAbū Raǧāʾ, er sagte: Es lehrte uns ʿImrān ibn Ḥuṣayn al-Ḫuzāʿī: Der Gesandte Allahs ﷺ erblickte einen alleinstehenden Mann, der nicht mit den Leuten gebetet hatte. Er fragte: „O Soundso, Was hat dich daran gehindert, mitzubeten?“ Er antwortete: „O Gesandter Allahs, ich war im Zustand großer ritueller Unreinheit und es gab kein Wasser.“ Er erwiderte: „Nimm Erde, das genügt dir!“
Referenz: Al-Buḫārī 348
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