Al-Buḫārī — Hadis 48
36. Unterkapitel: Die Angst des Gläubigen davor, dass seine Taten unbemerkt zunichte gehen
Und ʾIbrāhīm at-Taymī sagte: „Wenn ich meine Worte mit meinen Taten verglich, fürchtete ich stets, ein Lügner zu sein.“ Ibn ʾAbī Mulayka sagte: „Ich erlebte dreißig Gefährten des Propheten ﷺ, alle fürchteten sich vor Heuchelei. Niemand von ihnen behauptete, im Glauben Ǧibrīl und Mīkāʾīl gleichzukommen.“ Es heißt, dass al-Ḥasan [al-Baṣrī] sagte: „Davor fürchtet sich nur ein Gläubiger und nur ein Heuchler ist dem gegenüber unbesonnen; er hütet sich nicht davor, reuelos der Heuchelei und der Aufsässigkeit zu verfallen“, denn Allāh der Erhabene sagt: „und sie beharren nicht wissentlich auf dem, was sie getan haben.“ (Āl ʿImrān 3:135)
48. Von: ʿAbdullāh b. Masʿūd
Es lehrte uns Muḥammad ibn ʿArʿara, er sagte: Es lehrte uns Šuʿba von Zubayd: „Ich fragte ʾAbū Wāʾil nach der Murǧiʾa. Er antwortete, dass ʿAbdullāh ibn Masʿūd ihm - möge Allāh mit ihm zufrieden sein - überlieferte, dass der Prophet ﷺ sagte: ‚Das Beschimpfen des Muslims ist Frevel und ihn zu bekämpfen ist Kufr.'“
Referenz: Al-Buḫārī 48
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