Al-Buḫārī — Hadis 49

36. Unterkapitel: Die Angst des Gläubigen davor, dass seine Taten unbemerkt zunichte gehen

Und ʾIbrāhīm at-Taymī sagte: „Wenn ich meine Worte mit meinen Taten verglich, fürchtete ich stets, ein Lügner zu sein.“ Ibn ʾAbī Mulayka sagte: „Ich erlebte dreißig Gefährten des Propheten ﷺ, alle fürchteten sich vor Heuchelei. Niemand von ihnen behauptete, im Glauben Ǧibrīl und Mīkāʾīl gleichzukommen.“ Es heißt, dass al-Ḥasan [al-Baṣrī] sagte: „Davor fürchtet sich nur ein Gläubiger und nur ein Heuchler ist dem gegenüber unbesonnen; er hütet sich nicht davor, reuelos der Heuchelei und der Aufsässigkeit zu verfallen“, denn Allāh der Erhabene sagt: „und sie beharren nicht wissentlich auf dem, was sie getan haben.“ (Āl ʿImrān 3:135)

49. Von: ʿUbāda b. al-Ṣāmit

Es berichtete uns Qutayba ibn Saʿīd, es lehrte uns ʾIsmāʿīl ibn Ǧaʿfar von Ḥumayd von ʿUbāda ibn aṣ-Ṣāmit - möge Allāh mit ihm zufrieden sein -, dass der Gesandte Allāhs ﷺ hinausging, um die Nacht al-Qadr bekannt zu geben. Doch da gerieten sich zwei Männer der Muslime in die Haare. Er sagte: „Ich bin eigentlich zu euch hinausgegangen, um euch die Nacht al-Qadr bekannt zu geben. Doch als dieser und jener aneinandergerieten, entschwand sie. Vielleicht ist es so besser für euch. Erwartet sie in der siebten, neunten und fünften (Nacht)!“

Referenz: Al-Buḫārī 49

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