Al-Buḫārī — Hadis 345
7. Unterkapitel: Wenn jemand im Zustand großer ritueller Unreinheit befürchtet zu erkranken, zu sterben oder Durst zu leiden, darf er tayammum machen
Man sagt, ʿAmr ibn al-ʿĀṣ sei in einer kalten Nacht im Zustand großer ritueller Unreinheit gewesen, habe tayammum vollzogen und den Vers „und tötet euch nicht selbst, Allah ist wahrhaftig barmherzig mit euch!“ (an-Nisā 4:29) rezitiert. Als man dies dem Propheten ﷺ erzählte, tadelte er ihn nicht.
345. Von: Šaqīq b. Salama
Es lehrte uns Bišr ibn Ḫālid, er sagte: Es lehrte uns Muḥammad - er ist Ġundar -: von Šuʿba, von Sulaymān, von ʾAbū Wāʾil, dass ʾAbū Mūsā einst ʿAbdullāh ibn Masʿūd fragte: „Wenn man kein Wasser findet, soll man dann etwa nicht beten?“ ʿAbdullāh antwortete: „Erlaubte ich ihnen das, würde manch einer, wenn es ihm kalt wird, nur so machen“, er meinte den tayammum, „und beten.“ Ich fragte: „Und was ist mit ʿAmmārs Worten an ʿUmar?“ Er antwortete: „Ich bin nicht der Auffassung, dass ʿUmar die Worte ʿAmmārs überzeugten.“
Referenz: Al-Buḫārī 345
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