Al-Buḫārī — Hadis 138
5. Unterkapitel: Die Gebetswaschung vereinfachen
138. Von: ʿAbdullāh b. ʿAbbās
Es lehrte uns ʿAliyy ibn ʿAbdillāh, er sagte: Es lehrte uns Sufyān, von ʿAmr, er sagte: Es berichtete mir Kurayb, von Ibn ʿAbbās: Der Prophet ﷺ schlief einst, bis er tief atmete. Später stand er auf und betete, ohne sich zum Gebet zu waschen. Vielleicht sagte er auch, dass er sich hingelegt hatte, bis er tief atmete und später aufstand und betete. Zudem lehrte uns Sufyān mehrere Male von ʿAmr, von Kurayb, von Ibn ʿAbbās: „Ich übernachtete einst bei meiner Tante Maymūna. Der Prophet ﷺ stand in der Nacht auf, als also ein Teil der Nacht verstrichen war. Er stand er auf, ging zu einem aufgehängten Lederschlauch und wusch sich kurz“ - laut ʿAmr „leicht“ - „zum Gebet. Dann stellte er sich zum Gebet auf. Und so wusch ich mich so wie er. Dann kam ich hinzu und stellte mich links“ - vielleicht sagte Sufyān „zur Linken“ - „neben ihn, also zog er mich zu seiner Rechten hin. Dann betete er einige Zeit. Sodann legte er sich hin, bis er tief atmete. Dann kam der Muezzin zu ihm und bat ihn, zum Gebet zu rufen. Er stand auf und ging mit ihm fort; er betete, ohne sich zum Gebet zu wachen.“ Wir fragten ʿAmr: „Manche Leute sagen, die Augen des Gesandten Allahs ﷺ schlafen, aber sein Herz schlafe nicht?“ ʿAmr antwortete: „Ich hörte ʿUbayd ibn ʿUmayr sagen: ‚Das Traumgesicht der Propheten ist Offenbarung', dann rezitierte er: ‚Ich sehe wahrhaftig im Traum, dass ich dich opfere'.“
Referenz: Al-Buḫārī 138
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